Eine gemeinnützige Plattform für resiliente Bergregionen.
Die woerle peaks foundation ist eine gemeinnützige gGmbH mit Sitz in Wängle, Tirol. Wir entwickeln und begleiten Projekte für Bergregionen, in denen Sicherheit, Bildung, verantwortungsvolle Nutzung und Naturraum langfristig zusammengedacht werden.
Dafür schaffen wir einen professionellen Rahmen: Wir strukturieren Projektideen, verbinden lokale Partner, Förderer und Fachwissen, begleiten die Entwicklung und dokumentieren Fortschritt und Mittelverwendung transparent.


Von einer Entscheidung am Broad Peak zu langfristiger Verantwortung
2023 stand Lukas Wörle am Broad Peak im Karakorum kurz vor dem Gipfel, als er den schwer höhenkranken pakistanischen Höhenträger Murtaza Sadpara fand. Er brach seinen Gipfelversuch ab und half, ihn aus der Todeszone zu bringen.
Diese Erfahrung wurde zum Ausgangspunkt seines Buchs Gratwanderung und zu einer Frage, die weit über eine einzelne Expedition hinausgeht:
Wie übernehmen wir Verantwortung in Bergregionen, in denen Sicherheit, Arbeit, Tourismus und lokale Lebensrealitäten eng miteinander verbunden sind?
Aus dieser Erfahrung und den gewachsenen Verbindungen zwischen Tirol und Pakistan entstand die Entscheidung, Verantwortung langfristig zu institutionalisieren.
2026 wurde die woerle peaks foundation gegründet, um aus einzelnen Erfahrungen nachvollziehbare, lokal verankerte und gemeinnützige Projekte für resiliente Bergregionen zu entwickeln.
Gründung der Foundation
Am 12. Mai 2026 wurde die woerle peaks foundation gGmbH notariell errichtet. Sie schafft seitdem den Rahmen, um Projekte in den Wirkungsräumen Tirol und Pakistan strukturiert zu entwickeln und zu begleiten.
Eine Entscheidung am Broad Peak
Am Broad Peak im Karakorum brach Lukas Wörle seinen Gipfelversuch ab, um einem pakistanischen Höhenträger in Lebensgefahr zu helfen. Die Erfahrung wurde später auch in seinem Buch Gratwanderung aufgegriffen.
Tirol als Ausgangspunkt
Tirol verbindet alpine Erfahrung mit Kompetenz in Sicherheit, Ausbildung, Naturraum-Verantwortung und regionaler Entwicklung. Diese Perspektive bildet den Ausgangspunkt für die Foundation.
Aus Erfahrung wird Verantwortung
Aus dieser Erfahrung und bestehenden Verbindungen zwischen Tirol und Pakistan entstand die Entscheidung, Verantwortung langfristig in einer gemeinnützigen Struktur zu bündeln: mit klaren Rollen, lokalen Partnern, transparenter Mittelverwendung und konkreten Projekten.
Vom persönlichen Erlebnis zur gemeinnützigen Plattform
Bergregionen funktionieren nicht in einzelnen Kategorien. Sicherheit, Bildung, Arbeit, Tourismus, Infrastruktur und Naturraum beeinflussen sich gegenseitig.
Deshalb betrachten wir jedes Projekt aus drei verbundenen Perspektiven: Mensch, Nutzung und Natur. Erst ihr Zusammenspiel schafft langfristige Resilienz.
Mensch
Bergregionen sind Lebens- und Arbeitsräume. Sicherheit, Bildung, Gesundheit, lokale Perspektiven und langfristige Berufschancen stehen deshalb im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Nutzung
Tourismus, Mobilität, Infrastruktur und wirtschaftliche Entwicklung prägen Bergregionen. Nutzung soll verantwortungsvoll gestaltet werden, lokale Wertschöpfung ermöglichen und langfristig der Region zugutekommen.

Wir setzen uns dafür ein, dass Bergregionen für kommende Generationen lebenswerte, sichere und ökologisch tragfähige Lebensräume bleiben.
Natur
Klima, Wasser, Ökosysteme und sensible Lebensräume sind die Grundlage jeder Bergregion. Ihr Schutz und ein bewusster Umgang mit Ressourcen sind Voraussetzung für eine tragfähige Zukunft.

Wir wollen zeigen, dass nachhaltige Entwicklung in Bergregionen dann gelingt, wenn lokale Perspektiven, verantwortungsvolle Nutzung und der Schutz des Naturraums gemeinsam gedacht werden.
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Adresse
Höfener Straße 1
6610 Wängle
Österreich


